Kleinprojektefonds people-to-people Österreich-Tschechien 2021-2027

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Basisinformationen über das Projekt

Projektdauer:

01.09.2023 - 31.12.2028

Genehmigte EFRE-Mittel:

6 343 690,96 €

Projektnummer:

ATCZ00097

Akronym:

FMP/KPF ATCZ p-t-p 21-27

Über das Projekt:

Der Fonds für Kleinprojekte wird die Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Institutionen, Organisationen und öffentlichen Verwaltungen auf beiden Seiten der Grenze entwickeln und fördern, um gemeinsam die kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen zu verbessern. Es werden mindestens 300 Kleinprojekte mit mindestens 450 Projektpartnern unterstützt, die ein grenzübergreifendes Netz von Organisationen und Einrichtungen schaffen, die an der grenzübergreifenden Zusammenarbeit beteiligt sind.

Detailinformation

Die gemeinsame Aufgabe der tschechisch-österreichischen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ist die Überwindung der nach wie vor bestehenden Sprachbarrieren, der nach wie vor bestehenden Grenzen im Denken der Menschen auch mehr als 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, des Misstrauens der Bürgerinnen und Bürger in die Zusammenarbeit mit Institutionen und Organisationen der öffentlichen Verwaltung auf nationaler und grenzüberschreitender Ebene, etc.

Der Kleinprojektefonds Österreich-Tschechien 2021-2027 ist ein Instrument zur Wiederbelebung der Grenzregion, zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen der lokalen Bevölkerung und den lokalen und regionalen Institutionen im Bereich der sozialen und kulturellen Integration sowie zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses und der Schaffung einer gemeinsamen regionalen Identität.

Der KPF füllt den Raum für die Umsetzung von Projekten, die aufgrund ihres Umfangs (bis zu 24.000 EUR EFRE-Beitrag) nicht durch das INTERREG-Programm Österreich-Tschechien 2021-2027 unterstützt werden können. Der KPF schafft das Potenzial für die Entwicklung von Partnerschaften zwischen Institutionen und Bürgern der Grenzregionen der Nachbarländer.

Ziel des KPFs ist es, die Weiterentwicklung und Vertiefung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zu unterstützen, um das gegenseitige Vertrauen zu stärken und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Institutionen im Programmgebiet von INTERREG Österreich-Tschechien 2021-2027 zu entwickeln.

Ziel ist es, mentale, kulturelle, sprachliche und andere Barrieren zu überwinden, insbesondere durch:

  1. Die Stärkung der Kompetenz im Umgang mit grenzüberschreitenden Fragen im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Klimawandels und der Notwendigkeit eines wirksamen Natur- und Umweltschutzes im gemeinsamen Raum.
  2. Überwindung soziokultureller Barrieren zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Menschen, Organisationen und Unternehmen im Programmgebiet.
  3. Den Aufbau eines interkulturellen Bewusstseins und die Förderung des gegenseitigen Vertrauens durch den Abbau von Barrieren (einschließlich Sprachbarrieren).
  4. Gemeinsame Bewältigung grenzüberschreitender Arbeitsmarktfragen.

Diese Ziele sind typisch für die grenzüberschreitende peopole-to-people-Zusammenarbeit, und kleine Projekte tragen zu ihrer Verwirklichung bei

Projektoutputs

Vorbereitung des KPFs Menschen zu Menschen

  • Vorbereitung, Aufbau und Verhandlung des KPFs Österreich-Tschechien und der verbindlichen Dokumente (KPF-Handbuch, Administrator's Manual, Kriterien für die Bewertung von Kleinprojekten, Geschäftsordnung des RLAs, ...).
  • Vorbereitung des elektronischen Antragssystems, einschließlich der Projektbudgetdokumente.

 Verwaltung des People to People KPF

  • Konsultation von Projektplänen und Projektanträgen.
  • Bearbeitung der eingegangenen Anträge und Vorbereitung der Sitzungen des Regionalen Lenkungsausschusses (RLA), Prüfung der Formalitäten der Projekte, Bewertung der Qualität und der grenzüberschreitenden Auswirkungen der Projekte, Diskussion der Projekte auf den RLA-Sitzungen, ...
  • Vorbereitung und Unterzeichnung von mindestens 270 Finanzierungsvereinbarungen.
  • Beratung während der Durchführung des Kleinprojekts und bei der Erstellung des Abschlussberichts.
  • Vor-Ort-Überwachung von 135 Kleinprojekten.
  • Überprüfung des Abschlussberichts und der obligatorischen Anhänge nach Abschluss der Durchführung des Kleinprojekts (Anzahl 250).
  • Aktualisierung und Änderung von spezifischen KPF-Dokumenten.
  • KPF-Berichterstattung und Kommunikation auf INTERREG-Programmebene.
  • Erstellung von 10 Berichten über die Projektdurchführung (Beschreibung der Verwaltung, Liste der abgeschlossenen Kleinprojekte, Finanzbericht für den Zeitraum usw.).
  • Auszahlung des EFRE-Beitrags auf die Konten der Antragsteller und regionalen Partner.

 Teilweise Ausgaben:

  • 10 Antragsfristen - 2 mal pro Jahr;
  • Konsultation von etwa 300 Anträgen;
  • Durchführung von mindestens 20 Seminaren für potenzielle Antragsteller;
  • bis zu 350 Projektanträge, die beim KPF people to people eingereicht werden;
  • 1 Online-"Best Practice"-Leitfaden für grenzüberschreitende Kooperationsprojekte;
  • Veröffentlichung der durchgeführten Kleinprojekte auf der Website.

 Output-Indikatoren

  • Teilnahme an gemeinsamen grenzüberschreitenden Veranstaltungen - 8 208 Teilnehmer
  • Gemeinsam organisierte grenzüberschreitende öffentliche Veranstaltungen - 108 Veranstaltungen

 Jedes im Rahmen des KPFs eingereichte Kleinprojekt muss zu mindestens einem Output-Indikator beitragen.

  Ergebnisindikator

  • Teilnahme an gemeinsamen grenzüberschreitenden Veranstaltungen nach Projektabschluss - 821 Teilnehmer