Common Regional Development AT-CZ

 - 17
 - 1

Basisinformationen über das Projekt

Projektdauer:

01.05.2023 - 31.12.2028

Genehmigte EFRE-Mittel:

1 254 694,89 €

Projektnummer:

ATCZ00020

Akronym:

CORD AT-CZ

Lead partner:

Kraj Vysočina

Projektpartner:

  • Jihočeský kraj
  • Jihomoravský kraj
  • Regionalmanagement Oberösterreich GmbH
  • NÖ.Regional.GmbH

Über das Projekt:

DE Text Das Hauptziel des Projekts besteht darin, die Schaffung neuer und die Stärkung der Funktion bestehender grenzüberschreitender Netzwerke zu aktuellen Themen zu unterstützen, da weitere Verbesserungen nur durch grenzüberschreitende und institutionelle Zusammenarbeit erreicht werden können. Die Verknüpfung von Akteuren aus allen Regionen des AT-CZ-Gebiets wird den Informationsaustausch zwischen den Beteiligten und damit die Suche nach gemeinsamen Lösungen ermöglichen. Dies wird nicht nur zur Entwicklung des gemeinsamen AT-CZ-Grenzgebiets führen, sondern auch zu einer Steigerung der Qualität und Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit.

Detailinformation

Das Projekt zielt hauptsächlich darauf ab, die grenzüberschreitende Regionalentwicklung zu unterstützen, zu stärken und zu koordinieren und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit relevanter Akteure in Themenbereichen zu initiieren, die für die tschechisch-österreichische Grenzregion wichtig sind und die auf der Grundlage einschlägiger strategischer Dokumente identifiziert wurden. Die Zusammenarbeit zwischen den Partnerorganisationen wurde bereits in der vorangegangenen Periode eingerichtet, aber angesichts der aktuellen grenzüberschreitenden Bedürfnisse und Herausforderungen wurden die Aktivitäten um neue Themen wie Energie, Digitalisierung, Bewältigung des Klimawandels, Kreislaufwirtschaft, Innovation und Nachhaltigkeit, künstliche Intelligenz, Sicherheit, gemeinsame Lösungen im Bereich der Gesundheit oder in Krisensituationen usw. erweitert.

Auf tschechischer Seite haben die am Projekt beteiligten Regionen (Südböhmen, Vysočina und Südmähren) den besten Überblick und die notwendigen Kompetenzen in ihrem Gebiet. Bei den österreichischen Partnern handelt es sich um die NÖ.Regional.GmbH und das Regionalmanagement OÖ, die vom jeweiligen Bundesland eingerichtet wurden und deren Hauptzweck die Förderung der territorialen und regionalen Entwicklung ist. Die Kompetenzen und Erfahrungen der einzelnen Partner werden die Erreichung der gemeinsamen Projektziele erleichtern und dazu beitragen. Die Stadt Wien ergänzt die Partnerschaft als strategischer Partner. Alle Partner verfügen über einschlägige Erfahrungen in der Umsetzung von grenzüberschreitenden Projekten.

Das Projekt wird die Zusammenarbeit aller beteiligten Regionen und anderer relevanter Akteure auf beiden Seiten der Grenze, die in die einzelnen Projektaktivitäten einbezogen werden, direkt unterstützen. Es werden auch Aktivitäten durchgeführt, um die Bedürfnisse und Potenziale des gemeinsamen grenzüberschreitenden Gebiets zu ermitteln, wobei der Schwerpunkt auf der Akzeptanz der Strategien der Regionen der beteiligten Partner liegt.

Projektoutputs

  1. bilaterale thematische Workshops

Im Rahmen des Projekts werden in jeder Region insgesamt 40 bilaterale thematische Workshops zu aktuellen Themen wie Nachhaltigkeit, Innovation, Digitalisierung, Klimawandel, Gesundheit oder Krisensituationen wie Pandemien und deren Auswirkungen organisiert. Diese entsprechen den Strategien der beteiligten Regionen und erfordern gemeinsame Lösungen oder gegenseitige Inspiration.

  1. grenzüberschreitende Konferenz

Im Rahmen des Projekts werden insgesamt 5 bilaterale Konferenzen zu Themen organisiert, die für die potenzielle Zusammenarbeit zwischen den Organisationen in dem betreffenden Gebiet relevant sind. Die Themen werden die aktuellen Herausforderungen des gemeinsamen Grenzgebiets widerspiegeln. Die folgenden Themen wurden vorläufig festgelegt: Digitalisierung, Klimawandel, Bildung, Kultur und Tourismus, Wissenschaft, Forschung und Innovation.

  1. Aktivitäten zur Förderung der regionalen Entwicklung

Um die regionale Entwicklung des Programmgebiets umfassend zu unterstützen, werden von den Partnern weitere Aktivitäten durchgeführt, wie z.B. der Informationsaustausch zwischen relevanten Akteuren der Regionalentwicklung (d.h. Euroregionen, Mikroregionen, regionale Entwicklungsagenturen, Abteilungen regionaler und staatlicher Behörden) oder die Teilnahme an Treffen von Expertenarbeitsgruppen (z.B. im Rahmen der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land Niederösterreich und den Regionen Südböhmen, Südmähren und Vysočina).

  1. Workshops zur Vorbereitung für den neuen Zeitraum

Um das Potenzial, die Herausforderungen und die Risiken auf dem Gebiet der einzelnen Regionen zu ermitteln und diese Daten zu aktualisieren, werden zur Vorbereitung des neuen Programmplanungszeitraums nationale und bilaterale Expertenworkshops nach dem im Zeitraum 2014-2020 bewährten Modell organisiert. Zunächst werden 8 nationale Workshops organisiert, gefolgt von 5 bilateralen Workshops als nächste Stufe. Die Teilnehmer der einzelnen Workshops werden einschlägige Experten für die jeweiligen Themenbereiche sein.

  1. Maßnahmen zur Unterstützung der Entwicklung und Initiierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

Ziel der Aktivität ist es, die grenzübergreifende Zusammenarbeit zu initiieren und das Interesse der regionalen Akteure an der Anknüpfung neuer Partnerschaften und der Suche nach gemeinsamen Lösungen in grenzübergreifend relevanten Bereichen zu fördern. Thematische Informationsveranstaltungen werden je nach Bedarf der einzelnen Partner durchgeführt. Die Partner haben sich darauf geeinigt, 42 Veranstaltungen pro Projekt anzubieten. Gleichzeitig erfolgt eine aktive Unterstützung der Interessenten bei der Suche nach ausländischen Partnern mit dem Ziel der regionsübergreifenden Vernetzung und Aktivierung der Akteure in den Regionen (Kommunikation mit den Kooperationsinteressenten), einschließlich der Suche nach geeigneten relevanten Themen im Einklang mit den regionalen Strategien.