Verstärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen der CZ und AT für einen effektiven Schutz vor Bränden und anderen Notfällen, Entwicklung gemeinsamer Strategien und Austausch von Know-how

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Basisinformationen über das Projekt

Projektdauer:

01.01.2026 - 30.06.2027

Genehmigte EFRE-Mittel:

459 870,72 €

Projektnummer:

ATCZ00211

Akronym:

FirefightersCoop

Lead partner:

Hasičský záchranný sbor Jihočeského kraje

Projektpartner:

  • Hasičský záchranný sbor Jihomoravského kraje
  • Hasičský záchranný sbor Kraje Vysočina
  • Oberösterreichischer Landes-Feuerwehrverband
  • NÖ Landesfeuerwehrverband
  • Amt der NÖ Landesregierung
  • Ministerstvo vnitra České republiky zastoupené Ministerstvem vnitra – generálním ředitelstvím Hasičského záchranného sboru České republiky

Über das Projekt:

Das Projekt stärkt die Zusammenarbeit zwischen Tschechien und Österreich im Schutz von Bevölkerung, Eigentum und Umwelt vor Bränden und Naturkatastrophen. Es fokussiert sich auf die Koordination von Feuerwehraktivitäten und deren Kommunikation auf operativer Ebene. Der integrierte Ansatz verbessert die Reaktion auf Krisensituationen und erhöht somit die Sicherheit der Bewohner in der Grenzregion

Jüngste Ereignisse

30.06.2026 - 30.06.2026
Im Projekt FirefightersCoop fand ein grenzüberschreitender Fachworkshop statt, der sich auf die Erarbeitung gemeinsamer Alarmierungsverfahren konzentrierte und darauf, Einsätze bei außergewöhnlichen Ereignissen mit möglichem grenzüberschreitendem Einfluss besser aufeinander abzustimmen. Feuerwehrleute aus Tschechien und Österreich suchen gemeinsam nach einer effizienteren Koordination bei Notfällen Tschechische und österreichische Fachkräfte tauschten ihre Erfahrungen aus dem Bereich des operativen Einsatzmanagements, der Organisation des Einsatzes von Einheiten des Brandschutzes sowie der Erstellung von Alarmplänen aus. Im Mittelpunkt standen zudem Gespräche darüber, wie gemeinsame Vorgehensweisen für Einsätze festgelegt werden können, die über die Grenze hinausreichen. Bestandteil des Programms war außerdem eine fachliche Exkursion in die Leitstelle bzw. das Kreisleitungs- und Informationszentrum der HZS Vysočina. Das zentrale gemeinsame Ziel ist es, die Einsatzbereitschaft zu stärken, die Koordination zu verbessern und die Wirksamkeit der Zusammenarbeit bei der Bewältigung außergewöhnlicher Ereignisse zu erhöhen.
Veranstaltungsart: Workshop
26.03.2026 - 27.03.2026
Am 26.–27. März 2026 fand die Auftaktkonferenz des internationalen Projekts FirefightersCoop statt. Das Projekt ist darauf ausgerichtet, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Feuerwehreinheiten zwischen der Tschechischen Republik und Österreich zu stärken. Es zielt darauf ab, die Sicherheit der Bevölkerung in den Grenzregionen zu erhöhen, das Krisenmanagement zu effizienter zu gestalten und die Koordinierung der Einsätze bei Bränden, Überschwemmungen und weiteren außergewöhnlichen Ereignissen zu verbessern. Zu den zentralen Aktivitäten zählen die Vernetzung der Leitstellen, die Erstellung gemeinsamer Alarmierungspläne, die fachliche Ausbildung der Feuerwehrleute sowie die Durchführung gemeinsamer Übungen. Beteiligt sind die Feuerwehren aus Südböhmen, Südmähren und der Region Vysočina sowie Partner aus Ober- und Niederösterreich. Die Auftaktkonferenz stellt die Ziele, geplanten Aktivitäten und die erwarteten Vorteile des Projekts sowohl für die Fachöffentlichkeit als auch für die breite Bevölkerung vor.
Veranstaltungsart: Konferenz

Detailinformation

Das Projekt FirefightersCoop zielt darauf ab, die grenzüberschreitende institutionelle Zusammenarbeit in der tschechisch-österreichischen Grenzregion systematisch zu stärken, um außergewöhnliche Ereignisse zu bewältigen und Krisensituationen zu lösen. Es reagiert auf die zunehmende Anzahl solcher Ereignisse (Hochwasser, großflächige Brände, extreme Stürme). Diese Ereignisse erfordern eine schnelle, koordinierte und rechtlich verankerte Zusammenarbeit, unabhängig von staatlichen Grenzen.

Das Hauptziel des Projekts ist es, identifizierte administrative, rechtliche und organisatorische Hindernisse für grenzüberschreitende Einsätze zu beseitigen und einen langfristig funktionierenden Rahmen für die Zusammenarbeit zwischen den оперативní středisky, dem Einsatzkommando und den Krisenmanagementbehörden zu schaffen.

Das Projekt wird über zwei Hauptarbeitsmodule realisiert. Das erste konzentriert sich auf die Analyse des rechtlichen Umfelds, die Identifizierung von Hindernissen und die Vorschläge zur deren Lösung, einschließlich der Erstellung gemeinsamer methodischer Empfehlungen. Ebenso entscheidend ist die technische Vernetzung und Optimierung der Kommunikation zwischen den операцияلم středisky. Das zweite Modul zielt auf die Harmonisierung von Verfahren, gemeinsame Planung, den Austausch von Erfahrungen und die praktische Erprobung der Zusammenarbeit in Form von Übungen.

Das Projekt wird den Feuerwehren, den Krisenmanagementbehörden und der öffentlichen Verwaltung direkte Vorteile bringen, indem es einen klaren rechtlichen Rahmen und standardisierte Verfahren bietet. Ein indirekter, aber wesentlicher Begünstigter ist die Bevölkerung der Grenzregionen, die eine höhere Sicherheitsstufe, schnellere Reaktionszeiten bei Einsätzen und einen effizienteren Schutz von Leben, Gesundheit und Eigentum erhält.

Die Einzigartigkeit des Projekts liegt in der Kombination aus rechtlicher Harmonisierung, institutioneller Verankerung der Zusammenarbeit und technischer Vernetzung der Systeme für die Einsatzleitung.

Projektoutputs

Das Hauptresultat des Projekts wird eine gemeinsam ausgearbeitete und von den Partnerorganisationen angenommene grenzüberschreitende Strategie zur Zusammenarbeit im Bereich Brandschutz und Zivilschutz sein. Teil dieser Strategie werden konkrete Alarmpläne, methodische Empfehlungen und Vorschläge zur Lösung identifizierter rechtlicher und administrativer Hindernisse sein.

Ein weiteres zentrales Ergebnis wird die funktionale Vernetzung der operativen Zentren sein, die einen effizienteren Informationsaustausch bei grenzüberschreitenden Einsätzen ermöglicht. Das Projekt wird außerdem standardisierte Verfahren für die gemeinsame Planung und das Management von Einsätzen schaffen.

Das Ergebnis des Projekts wird die Minderung oder Beseitigung spezifischer administrativer und rechtlicher Hindernisse, die Erhöhung der Anzahl der Institutionen, die systematisch in die grenzüberschreitende Zusammenarbeit eingebunden sind, sowie die Stärkung des institutionellen Vertrauens zwischen den Partnern sein.

Das langfristige Ergebnis wird ein stabiler und formalisiertes Rahmen für die Zusammenarbeit sein, der auch nach dem Abschluss des Projekts bestehen bleibt und eine schnellere und effektivere Reaktion auf außergewöhnliche Ereignisse in der tschechisch-österreichischen Grenzregion ermöglicht.