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CZ-AT System für Cybersicherheit KMU

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Basisinformationen über das Projekt

Projektdauer:

01.08.2026 - 30.04.2029

Genehmigte EFRE-Mittel:

794 575,17 €

Projektnummer:

ATCZ00277

Akronym:

CZ-AT CSSS

Lead partner:

Jihočeská univerzita v Českých Budějovicích

Projektpartner:

  • Universität für Weiterbildung Krems
  • České vysoké učené technické v Praze
  • Fachhochschule St. Pölten GmbH

Über das Projekt:

Ziel ist ein automatisiertes Systems zur Prüfung und Bewertung der Cybersicherheit von KMU. Es hilft Unternehmen, Schwachstellen in Netzwerken, Anwendungen und Geräten zu erkennen und gibt Handlungsempfehlungen. Ein Cybersicherheits-Handbuch für KMU und Material für Schulen zur Unterstützung der Cybersicherheitserziehung werden erstellt. Ergebnisse stehen in den Grenzregionen Südböhmens und Niederösterreichs zur Verfügung und werden Unternehmen besseren Schutz vor Cyberbedrohungen bieten.

Detailinformation

Das Projekt CZ-AT CSSS zielt darauf ab, die Cybersicherheit von kleinen und mittleren Unternehmen in den Grenzregionen Südböhmen und Niederösterreich zu erhöhen. Es reagiert auf die wachsende Zahl von Cyberangriffen und die geringe Cyberkompetenz in diesen Unternehmen, denen oft die finanziellen und personellen Kapazitäten für teure Sicherheitslösungen fehlen. 

Ziel ist die Entwicklung eines innovativen, automatisierten Systems zur Prüfung und Bewertung der Cybersicherheit. Dieses Tool wird es KMU ermöglichen, Schwachstellen in Computernetzwerken, Geräten und Anwendungen schnell und kosteneffizient zu identifizieren.

Das Projekt gliedert sich in zwei Hauptphasen. Die erste Phase umfasst die Entwicklung des modularen Systems (CyberSecurity System). Dieses wird bestehende Open-Source-Tools mit einer neu entwickelten Schnittstelle und einer Hardwaresonde für die Analyse drahtloser Netzwerke integrieren. Das System wird fortschrittliche Algorithmen und Kompromittierungsindikatoren (IoC) nutzen, um Cyberangriffe zu simulieren. Die gesammelten Daten werden mithilfe künstlicher Intelligenz ausgewertet und in einem verständlichen Schwachstellenzertifikat (Sicherheitsbericht) mit konkreten Empfehlungen für Techniker und Manager zusammengefasst. Das System wird eine intuitive Webschnittstelle enthalten, die an das Wissen normaler Mitarbeiter angepasst ist.

Die zweite Phase (Use-Cases & Evaluation) konzentriert sich auf das praktische Testen des Systems und die Einbindung der Zielgruppen. Es werden Umfragen durchgeführt, um die Bedürfnisse der KMU zu ermitteln. Anschließend erfolgt ein iteratives Testen in einer virtuellen Infrastruktur (Cyber Defence Center an der FHSTP) und in realen Unternehmen. 

Die Hauptzielgruppe sind KMU, die ein kostenloses, benutzerfreundliches Tool zur Erkennung von Bedrohungen erhalten, wodurch Betriebsunterbrechungen und finanzielle Verluste vermieden werden. Das Projekt erstellt zudem ein Cybersicherheitshandbuch für KMU und organisiert grenzüberschreitende Workshops zur Sensibilisierung der Mitarbeiter. Weitere Begünstigte sind Universitäten, die neue Forschungsdaten und Lehrmaterialien erhalten, sowie Infrastrukturanbieter, deren Arbeitsaufwand durch weniger falsch-positive Meldungen aus besser gesicherten Kundennetzwerken sinkt.

Projektoutputs

Das Projekt wird zwei Hauptoutputs liefern. Der erste ist das entwickelte CyberSecurity System, ein innovatives automatisiertes Tool zum Testen von Schwachstellen in Computernetzwerken, Betriebssystemen und Anwendungen. Dieses System kombiniert Open-Source-Tools, eine Hardwaresonde für drahtlose Netzwerke und fortschrittliche künstliche Intelligenz (LLM), um verständliche Sicherheitszertifikate und Berichte zu erstellen.

Der zweite Hauptoutput ist das Cybersicherheitshandbuch für KMU, ein praktischer Leitfaden zur Erhöhung der Cyberkompetenz der Mitarbeiter und zur Gewährleistung des Schutzes der IT-Infrastruktur. 

Zu den Teiloutputs der Umsetzung gehören:

  • Die Erhebung quantitativer Daten durch eine Umfrage zum Sicherheitsbedarf von KMU.
  • Der Aufbau einer Testinfrastruktur in einer virtuellen Umgebung (Cyber Defence Center).
  • Die Erstellung einer intuitiven Web-Benutzeroberfläche zur einfachen Durchführung von Tests und Interpretation von Ergebnissen.
  • Die Einbindung von 4 Forschungseinrichtungen in die gemeinsame grenzüberschreitende Forschung.

Die wichtigsten Projektergebnisse und Aktivitäten zur Wissensverbreitung sind:

  • Die Übernahme und Nutzung der beiden entwickelten Lösungen in der Praxis durch Zielorganisationen (KMU).
  • Die Organisation von mindestens 2 grenzüberschreitenden Workshops während der Projektlaufzeit für mindestens 40 Teilnehmer aus den Zielgruppen.
  • Die Veranstaltung von 2 Abschlussworkshops (in der Tschechischen Republik und in Österreich) nach Projektende mit 60 Teilnehmern zum Erfahrungsaustausch.
  • Die Veröffentlichung von 8 Fachartikeln in renommierten internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften.

Die Bereitstellung von Quellcodes in einem Open-Source-Repository und der Start der Projektwebsite (CZ, DE, EN).