Nanobiopartikel für die Präzisionsmedizin

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Basisinformationen über das Projekt

Projektdauer:

01.07.2024 - 30.06.2027

Genehmigte EFRE-Mittel:

1 064 148,94 €

Projektnummer:

ATCZ00052

Akronym:

NanoPrecMed

Lead partner:

Ludwig Boltzmann Gesellschaft - Österreichische Vereinigung zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung

Ansprechperson des LP:

Johannes Grillari

Projektpartner:

  • VYSOKÉ UČENÍ TECHNICKÉ V BRNĚ
  • Johannes Kepler Universität Linz
  • Biologické centrum AV ČR, v.v.i.
  • Mendelova univerzita v Brně
  • Fachhochschule Oberösterrreich FORSCHUNGS & ENTWICKLUNGS GMBH

Über das Projekt:

NanoPrecMed verbindet führende Forschungseinrichtungen aus Österreich und Tschechien mit dem Ziel, gemeinsam den Aufbau einer wettbewerbsfähigen Biotech-/Biopharma-Branche in den Regionen voranzutreiben. Im Fokus neue Diagnostik- und Therapieverfahren für die Nanomedizin. Das Projekt fördert Innovation, Ausbildung, Translation und wirtschaftliche Entwicklung in den AT-CZ-Grenzregionen.

Jüngste Ereignisse

01.12.2025
Wir gratulieren Johannes Oesterreicher herzlich zur erfolgreichen Verteidigung seiner Dissertation an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU). Johannes ist der erste Doktorand, der seine Promotion im Rahmen des NanoPrecMed-Konsortiums abgeschlossen hat - ein Anlass zur gemeinsamen Freude im gesamten Team.
Veranstaltungsart: Sonstiges
29.07.2025
Wenn Wissenschaftler:innen vom genetischen Code sprechen, meinen sie meist den bekannten Prozess, bei dem DNA in Proteine übersetzt wird – die molekularen Maschinen des Lebens. Doch was, wenn das nur die halbe Geschichte ist?
Veranstaltungsart: Sonstiges
29.06.2025
Was wäre, wenn wir Oberflächen nanometergenau konstruieren könnten – mit DNA als Baumaterial? Unsere Partner des NanoPrecMed-Konsortiums an der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz haben einen spannenden Schritt in diese Richtung gemacht.
Veranstaltungsart: Sonstiges

Detailinformation

Das NanoPrecMed Konsortium vereint sechs Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Wien, Oberösterreich, Südböhmen und Südmähren. Ziel ist es, Nanobiopartikel (NBP), also winzige, biokompatible Transporter für Wirkstoffe und diagnostische Marker, zur Entwicklung neuer, präziser Therapien und Diagnostikverfahren zu nutzen und so den Grundstein für eine starke Biotechnologie-/Biopharma-Industrie in den Regionen zu legen.

Denn trotz exzellenter Forschungseinrichtungen fehlt es in den beteiligten Regionen bisher an wirtschaftlicher Umsetzung. NanoPrecMed schließt diese Lücke durch Wissens- und Technologietransfer, gezielte Ausbildung und neue akademisch-industrielle Kooperationen.

Das Projekt richtet sich an Studierende, Nachwuchsforschende, Unternehmensgründer:innen und KMU.

Konkret setzt das Projekt auf:

  • Gemeinsame Ausbildung von Studierenden und Nachwuchswissenschaftler:innen
  • Interaktive Workshopformate für Austausch, Schulung und Netzwerkbildung
  • Entwicklung konkreter Vorzeigeanwendungen
  • Aufbau einer nachhaltigen Struktur zur Weiterführung unserer Mission über die Projektlaufzeit hinaus

Das Projekt stärkt die regionale Wirtschaft, bringt Innovation in die Anwendung und eröffnet Karrieremöglichkeiten für junge Talente. Die langfristige Vision: eine wettbewerbsfähige, grenzüberschreitende Biotech-/Biopharma-Landschaft, die Talente hält, Wissen teilt und aus Forschung Wirkung entstehen lässt.

Projektoutputs

NanoPrecMed konnte bereits wichtige Meilensteine erreichen: 

Alle sechs Forschungseinrichtungen der vier Regionen arbeiten erfolgreich in einem strukturierten Konsortium zusammen.

Mehr als 50 Teilnehmende haben bereits in der ersten Berichtsperiode an grenzübergreifenden Workshops (Linz Winter Winterschool und NanoPrecMed OpenLab) teilgenommen, die Austausch, Vernetzung und Schulung fördern.

Zwei wissenschaftliche Publikationen sind bereits aus dem Projekt hervorgegangen, weitere sind in Vorbereitung.

Öffentlichkeitsarbeit erfolgt kontinuierlich über eine eigene Projektwebseite, LinkedIn- und Instagram-Kanäle sowie durch Vorträge auf Veranstaltungen.

Es wurden bereits zahlreiche KMU-Kontakte geknüpft und Konsultationen wurden initiiert, etwa im Rahmen der ISEV-Konferenz in Wien.

 Konkrete wissenschaftliche Projekte sind in Arbeit: darunter ein mRNA-basierter Impfstoff gegen FSME, eine Extrazelluläre Vesikel die gezielt Krebszellen ansprechen können, und RNA-Nanopartikel zur Hepatitis-B-Therapie.