Unterstützung der Sozialwirtschaft im CZ-AT Grenzraum

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Basisinformationen über das Projekt

Projektdauer:

01.07.2026 - 31.12.2028

Genehmigte EFRE-Mittel:

678 276,49 €

Projektnummer:

ATCZ00271

Akronym:

SE2MARKET

Lead partner:

RERA a.s.

Ansprechperson des LP:

Zdeněk Hanzal

Projektpartner:

  • Kraj Vysočina
  • Impact Hub Vienna GmbH
  • Jihomoravská agentura pro veřejné inovace JINAG, spolek

Über das Projekt:

SE2MARKET konzentriert sich auf die Entwicklung der Sozialwirtschaft im österreichisch-tschechischen Grenzraum. Im Mittelpunkt stehen die Analyse der aktuellen Situation, die Erstellung einer gemeinsamen Entwicklungsstrategie, die Vernetzung zentraler Akteure sowie die Entwicklung und pilotmäßige Erprobung eines Accelerator-Programms, das Sozialunternehmen beim Eintritt in neue Märkte unterstützt und ihre Stabilität stärkt.

Detailinformation

Das Projekt reagiert auf die Notwendigkeit, die Sozialwirtschaft im österreichisch-tschechischen Grenzraum zu stärken und ihr Potenzial für die Beschäftigung von Menschen mit gesundheitlicher oder sozialer Benachteiligung, die Bewältigung ökologischer Herausforderungen sowie die Entwicklung lokaler Gemeinschaften und die Bereitstellung nützlicher Dienstleistungen in den Regionen besser zu nutzen. Sozialunternehmen stehen häufig vor eingeschränkten Finanzierungsmöglichkeiten, einem Mangel an professionellen Kapazitäten in den Bereichen Management, Innovation und Geschäftsentwicklung und verfügen zugleich nur über begrenzte Erfahrungen beim Eintritt in grenzüberschreitende Märkte. Das Projekt verbindet daher die analytische, strategische und praktische Ebene der Unterstützung. Zunächst wird der aktuelle Stand der Sozialwirtschaft in den beteiligten Regionen erfasst; anschließend werden regionale und nationale Analysen sowie eine gemeinsame Studie erstellt, auf deren Grundlage eine gemeinsame Strategie zur Entwicklung der Sozialwirtschaft im österreichisch-tschechischen Grenzraum entstehen wird. Gleichzeitig wird das Projekt durch Workshops, Exkursionen, Konferenzen und regionale Stakeholder-Treffen ein langfristiges Netzwerk zentraler Akteure aufbauen. Der praktische Teil des Projekts umfasst die Entwicklung und pilotmäßige Erprobung eines Accelerator-Programms, das Sozialunternehmen bei der Weiterentwicklung ihrer unternehmerischen Kompetenzen, der Suche nach neuen Marktchancen und dem Eintritt in neue, insbesondere grenzüberschreitende Märkte unterstützt. Der Mehrwert des Projekts liegt in einem professionelleren und stabileren Sektor der Sozialwirtschaft, einer besseren Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Institutionen, Unterstützungsorganisationen und Sozialunternehmen sowie in einer stärkeren Sensibilisierung für die Bedeutung des sozialen Unternehmertums für die regionale Entwicklung. Die wichtigsten Zielgruppen sind Sozialunternehmen und ihre Beschäftigten, regionale und nationale Institutionen, Unterstützungsorganisationen sowie lokale Gemeinschaften.

Projektoutputs

Der wichtigste Output des Projekts wird eine gemeinsame Strategie zur Entwicklung der Sozialwirtschaft im österreichisch-tschechischen Grenzraum sein, die auf der Grundlage regionaler und nationaler Analysen, einer gemeinsamen Studie sowie des Erfahrungsaustauschs zwischen den Partnern und zentralen Akteuren erarbeitet wird. Die Strategie wird einen Rahmen für die weitere Unterstützung der Sozialwirtschaft, den Ausbau der Zusammenarbeit und die bessere Nutzung des Potenzials von Sozialunternehmen im Grenzraum schaffen. Ein weiterer wichtiger Output wird die Methodik und pilotmäßige Erprobung eines Accelerator-Programms für Sozialunternehmen sein, das auf die Entwicklung unternehmerischer Kompetenzen, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und die Unterstützung beim Eintritt in neue, insbesondere grenzüberschreitende Märkte ausgerichtet ist. Gleichzeitig wird das Projekt ein Netzwerk von Organisationen aufbauen und erweitern, die in die grenzüberschreitende Zusammenarbeit eingebunden sind und Sozialunternehmen, öffentliche Institutionen, Unterstützungsorganisationen, Innovationsakteure und weitere Stakeholder miteinander vernetzen. Das Ergebnis des Projekts wird die Stärkung der Kapazitäten relevanter Akteure, insbesondere der Sozialunternehmen, ein besseres Verständnis der Rahmenbedingungen auf der tschechischen und österreichischen Seite der Grenze, ein intensiverer Know-how-Austausch sowie die Schaffung von Grundlagen für eine langfristige Zusammenarbeit im Bereich der Sozialwirtschaft sein. Damit wird das Projekt zu einem professionelleren, stabileren und stärker vernetzten Sektor der Sozialwirtschaft im gesamten österreichisch-tschechischen Grenzraum beitragen.