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28.08.2026
Veranstaltungsart: Sonstiges

In der vergangen Beobachtungsperiode fanden zwei Austauschaufenthalte von Forschern statt – einmal ein Mitarbeiter aus Telč in Wels und ein zweites Mal ein Mitarbeiter aus Wels in Telč. Während der Aufenthalte wurden verschiedene wissenschaftliche Themen bearbeitet, welche für beide Institutionen aktuell von hoher Relevanz sind.
Im Rahmen des Projekts ATCZ00035 sind Austauschaufenthalte von Wissenschaftlern beider Partnerinstitutionen – des Instituts für Theoretische und Angewandte Mechanik der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik (ÚTAM) und der Fachhochschule Oberösterreich, Campus Wels (FHOÖ) – an den jeweiligen Partnerinstitutionen geplant. Diese Aufenthalte dienen primär dem Erfahrungsaustausch und der Erweiterung des Horizonts der jeweiligen MitarbeiterInnen und Institute. Im Juni 2026 verbrachte ein Mitarbeiter des ÚTAM eine Woche an der FHOÖ. Während des Aufenthalts fand auch ein offizielles Projektmeeting der Projektpartner statt, bei dem der Projektfortschritt und die nächsten Schritte besprochen wurden. Der Schwerpunkt lag jedoch auf wissenschaftlichen Themen. Der österreichische Partner war an der Modifizierung des Modells eines seltenen Siegelrings beteiligt, um ein 3D-gedrucktes Replikat zu erstellen. Der Vertreter des tschechischen Partners teilte mit seinen österreichischen Kollegen seine Erfahrungen aus Experimenten mit einem fortschrittlichen Röntgendetektor, der auf der sogenannten Photonenzähltechnologie basiert. Andererseits lernte er vom österreichischen Partner, wie man an seinem Arbeitsplatz mithilfe moderner Simulationswerkzeuge tomografische Scans vorbereitet. Gemeinsam führten die Partner anschließend mehrere Messungen mit einem speziellen Gerät zur Bestimmung der geometrischen Elemente eines Computertomographen durch.
Im Juli traf ein Mitarbeiter der FHOÖ zum zweiten Mitarbeiteraustausch in Telč ein. Während seines einwöchigen Aufenthalts entwickelten die Partner, basierend auf den im vorangegangenen Mitarbeiteraustausch durchgeführten Messungen, Werkzeuge und Methoden zur präzisen Bestimmung der Bildgeometrie im Computertomographen weiter. Dabei zeigte sich, dass die in modernen Rekonstruktionswerkzeugen verfügbaren Optimierungsverfahren nicht immer zu optimalen Ergebnissen führen. Diese Aktivitäten mündeten in der Einreichung eines Beitrags für die 16. Internationale Konferenz für industrielle Computertomographie (iCT2027) in Grenoble. Das Thema wird dazu in gegenseitiger Zusammenarbeit weiterentwickelt. Neben Kalibrierungen konzentrierten sich die Partner auch auf die Softwaresteuerung moderner Photonenzähldetektoren, die an beiden Standorten vorhanden sind.

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