Projekt WinOMICs den Vertretern des österreichischen Ministeriums vorgestellt

21.01.2026 - 21.07.2026
Veranstaltungsart: Pressemitteilung

Am 21. Jänner 2026 wurde das internationale EU-Interreg-Projekt WinOMICs an der HBLA und BA für Wein- und Obstbau Klosterneuburg den Vertretern des österreichischen Ministeriums vorgestellt. Die Präsentation gab einen Überblick über die Ziele des Projekts, den aktuellen Projektstand sowie dessen Bedeutung für eine nachhaltige und klimaresiliente Weiterentwicklung des Weinbaus in der tschechisch-österreichischen Grenzregion. Die Ministeriumsvertreter Mag. Bernhard Bichler, BSc, MSc, PhD, und DI Angelika Steger informierten sich über die Einbindung nationaler und internationaler Partner sowie über den Einsatz moderner Technologien wie multispektrale Drohnenüberwachung, Sensorik, biologische Analysen und KI-gestützte Methoden zur frühzeitigen Diagnose des Gesundheitszustands der Rebe.

Bericht über die Präsentation des Projekts „WinOMICs“
Innovative Forschung für den Weinbau

Am 21. Jänner 2026 wurde im Rahmen einer internen Informationsveranstaltung an der HBLA und BA für Wein- und Obstbau Klosterneuburg das EU-Interreg-Projekt WinOMICs vorgestellt. Ziel der Veranstaltung war es, einen Überblick über die Projektinhalte, die Zielsetzungen sowie über die Verbindung zwischen wissenschaftlicher Forschung und praktischer Anwendung im Weinbau zu geben.

An der Veranstaltung nahmen Mag. Bernhard Bichler, BSc, MSc, PhD, Abteilungsleiter, sowie DI Angelika Steger, stellvertretende Leiterin der Abteilung Forschung und Entwicklung / Unternehmensservice (Abt. Präs. 5), teil. Beide informierten sich über den aktuellen Projektstand sowie über die Einbindung der beteiligten nationalen und internationalen Partnerinstitutionen.

Die einleitenden Worte erfolgten durch Dr. Karin Mandl sowie den Projektleiter Ing. Karel Horak, Ph.D. von der Technischen Universität Brünn. Die anschließende Projektvorstellung wurde von Jana Schwarzerová (VUT Brünn) übernommen, die die Projektstruktur, die Zielsetzungen sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Forschungseinrichtungen und dem Bundesamt erläuterte.

Das Projekt WinOMICs ist ein grenzüberschreitendes Forschungsprojekt im Rahmen des EU-Interreg-Programms und widmet sich der nachhaltigen und klimaresilienten Weiterentwicklung des Weinbaus in der tschechisch-österreichischen Grenzregion. Durch den Einsatz moderner Technologien – darunter multispektrale Drohnenüberwachung, Sensorik, panomische und metabolomische Analysen, mikrobiologische Untersuchungen sowie KI-gestützte Frühwarn- und Prognosesysteme – sollen kritische Parameter des Pflanzengesundheitszustands frühzeitig erkannt werden. Eine speziell entwickelte Drohne ermöglicht dabei die Identifikation spektraler Signale relevanter Stoffwechselindikatoren der Weinrebe.

Das Projekt wird von einem internationalen Konsortium umgesetzt, dem unter anderem die Technische Universität Brünn, die Universität Wien, Wein & Obst RTD sowie die HBLA und BA Klosterneuburg angehören. Dr. Karin Mandl stellte in ihrem Beitrag die Aufgaben, Schnittstellen und den Mehrwert des Bundesamtes innerhalb des Projekts dar.

Ein wesentlicher Schwerpunkt des Projekts WinOMICs liegt auf dem Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis sowie auf der Entwicklung digitaler Werkzeuge, insbesondere einer Anwendung zur Erfassung, Analyse und Nutzung fachbezogener Daten. Die praktische Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung und Zusammenarbeit aller Projektpartner.

Den Abschluss der Veranstaltung bildeten die Präsentation der im Projekt eingesetzten Drohne sowie eine ausführliche fachliche Diskussion. Dabei wurde die zentrale Bedeutung innovativer Technologien für einen zukunftsfähigen, nachhaltigen und klimaresilienten Weinbau hervorgehoben.

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