Grenzüberschreitende Gesundheitskooperation im Fokus: Konferenz zum Projekt MED NET in der Region Vysočina

19.02.2026 - 19.02.2026
Veranstaltungsart: Konferenz

Jihlava, 19. Februar 2026 – Im Sitz des Kreisamtes der Region Vysočina fand am 19. Februar 2026 eine Fachkonferenz zum Projekt MED NET – Gesundheitspartnerschaft CZ–AT statt. Das Projekt wird im Rahmen des Programms Interreg Österreich–Tschechien 2021–2027 umgesetzt und zielt auf die Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Gesundheits- und Sozialbereich ab.

Die Konferenz wurde von Jiří Běhounek, Gesundheitslandesrat der Region Vysočina, eröffnet. In seinem Grußwort betonte er die Bedeutung der langfristigen Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg:
„Die grenzüberschreitende Kooperation bringt konkrete Vorteile für Patientinnen und Patienten ebenso wie für Gesundheitseinrichtungen. Ich schätze es sehr, dass es uns gelingt, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Ich bin überzeugt, dass wir an diese erfolgreiche Zusammenarbeit auch in Zukunft anknüpfen und sie weiterentwickeln werden.“

Im Mittelpunkt des Programms standen die Vorstellung des Projekts Healthacross MED NET sowie seiner Aktivitäten auf tschechischer und österreichischer Seite. Weitere Schwerpunkte bildeten der Erfahrungsaustausch im Bereich der palliativen Versorgung sowie die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen Gesundheits- und Sozialdiensten. Die anschließenden Diskussionen unterstrichen die große Bedeutung einer eng vernetzten, sektorenübergreifenden Versorgung und eines koordinierten Vorgehens über regionale Grenzen hinweg.

An der Konferenz nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Region Vysočina sowie der Regionen Niederösterreich, Südmähren und Südböhmen teil. Darüber hinaus waren zahlreiche Gesundheitseinrichtungen aus Tschechien und Österreich sowie Anbieter sozialer und palliativer Dienstleistungen vertreten, darunter Seniorenheime, Pflegeeinrichtungen, Zentren für soziale Dienste und karitative Organisationen aus der Region.

Das Treffen bestätigte eindrucksvoll, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen – insbesondere im Bereich der palliativen Pflege – einen festen Platz hat und einen spürbaren Mehrwert für die Bevölkerung auf beiden Seiten der Grenze bietet.

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