Am 24. und 25. April fand in den Räumlichkeiten der Diözesancaritas České Budějovice ein weiteres Arbeitstreffen der Freiwilligen statt, die in das grenzüberschreitende Projekt MEET ME AT THE BORDER eingebunden sind. Das Projekt unterstützt seit langem die Zusammenarbeit junger Menschen aus Südböhmen und Oberösterreich und schafft Raum für interkulturellen Dialog, Erfahrungsaustausch und die Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten.
Am 24. und 25. April fand in den Räumlichkeiten der Diözesancaritas České Budějovice ein weiteres Arbeitstreffen der Freiwilligen statt, die in das grenzüberschreitende Projekt MEET ME AT THE BORDER eingebunden sind. Das Projekt unterstützt seit langem die Zusammenarbeit junger Menschen aus Südböhmen und Oberösterreich und schafft Raum für interkulturellen Dialog, Erfahrungsaustausch und die Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten.
Das Programm am Freitagnachmittag war auf Teamarbeit und die Vorbereitung eines interaktiven Pfads ausgerichtet, der über die Anwendung Espoto entsteht. Die einleitenden Kennenlernaktivitäten trugen zur Etablierung einer offenen Kommunikation unter den Teilnehmer*innen und zur Schaffung einer informellen Arbeitsatmosphäre bei. Anschließend wurden die Freiwilligen in drei tschechisch-österreichische Arbeitsteams aufgeteilt, die sich thematischen Bereichen widmeten, die Frieden und historischen Kontext, Zusammenarbeit, kulturelle Vielfalt und Umwelt einschließlich der Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die künftige Entwicklung der Gesellschaft betreffen.
Im Verlauf der Gruppenarbeit entstanden zahlreiche innovative Vorschläge für die einzelnen Stationen des geplanten Wegs. Die Teilnehmer*innen entwickelten Konzepte für Informationspunkte, interaktive Aufgaben sowie Bildungskurse, die darauf abzielen, die aktive Beteiligung der Besucher*innen zu fördern und ausgewählte Themen auf ansprechende Weise einem breiten Publikum näherzubringen. Die Diskussionen unter den Freiwilligen waren von großer Kreativität, Offenheit und gegenseitiger Inspiration geprägt.
Nach Abschluss des Arbeitsprogramms folgte der informelle Teil des Treffens, der Raum für die weitere Vertiefung der tschechisch-österreichischen Beziehungen bot. Die Teilnehmer*innen besuchten gemeinsam das Zentrum von České Budějovice und beendeten das Abendprogramm mit einer gemeinsamen sportlichen Aktivität.
Der Samstag baute auf den vorherigen Arbeitsblock auf. Nach dem gemeinsamen Frühstück setzten die Freiwilligen ihre begonnenen Aufgaben fort und teilten die Verantwortung für die einzelnen Teile der vorbereiteten Route untereinander auf. Das tschechische und das österreichische Team koordinierte weiterhin konkrete Aufgaben im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Stationen, der Ausarbeitung der Details und der Finalisierung der am Vortag erstellten Entwürfe. Zum Programm gehörte auch eine Zusammenfassung des bisherigen Projektverlaufs sowie die Festlegung der nächsten Schritte für den kommenden Zeitraum.
Die Hauptkommunikationssprache des Treffens war Englisch, während Deutsch ebenfalls eine wichtige Rolle spielte. Gerade die sprachliche und kulturelle Vielfalt stellt einen der wichtigsten Vorteile des Projekts dar, da sie nicht nur zur Entwicklung der Sprachkompetenzen der Teilnehmer*innen beiträgt, sondern auch dabei hilft, Barrieren abzubauen und gegenseitiges Vertrauen aufzubauen.
Das Treffen in Budweis bestätigte erneut, dass das Projekt MEET ME AT THE BORDER den Rahmen der reinen Gestaltung des Lehrpfads überschreitet und vor allem eine Plattform für internationale Zusammenarbeit, interkulturelles Verständnis und aktive Bürger*innenbeteiligung junger Menschen darstellt.